Hochvirtuos und leidenschaftlich, vielseitig und charmant – ob als Solistin mit Orchestern, im Duo oder mit diversen Kammermusikensembles – die junge Cellistin, Gambistin und Kontrabassistin entfacht die Begeisterung jedes Publikums.

Angesichts ihrer Orchestererfahrungen mit der Alten Musik, u. a. mit Concerto Köln und dem Freiburger Barockorchester bis hin zu Musicalaufführungen bei der Kammeroper Köln trat Rahel Klein in den renommiertesten Konzertsälen (Berliner Philharmonie, Kölner Philharmonie, Liederhalle Stuttgart, Toppan Hall in Tokio) auf. Die Kammermusik bildet einen besonderen Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit. Das von ihr im Jahr 2015 gegründete erfolgreiche komos ensemble (Alte Musik und Improvisation) gewann im Jahr 2016 den ersten Preis des Nachtklang-Wettbewerbs beim Musikfest Erzgebirge. Mit ihrem Keyra Ensemble widmet sie sich intensiv der historischen Aufführungspraxis. Dieses junge Ensemble hat 2019 den dritten Preis und den Bärenreiter Urtext-Preis beim 10. Internationalen Telemann-Wettbewerb gewonnen. Zu den jüngeren Meilensteinen in der Karriere Rahel Kleins zählt die gefeierte Debüt-CD mit Les deux Violes und deren Einspielung von J. B. de Boismortiers Duosonaten für zwei Violen. So konzertiert sie mit unterschiedlichen Ensembles und Orchestern in Deutschland, Japan, Spanien und der Schweiz. In Anerkennung ihrer herausragenden künstlerischen Aktivitäten wurde sie Stipendiatin der YEHUDI MENUHIN Live Music Now-Stiftung in Stuttgart.

Im Rahmen von drei CD-Einspielungen hat sie sich der Musik des Frühbarocks (John Playford), des Barocks (J. B. de Boismortier) und der Romantik (L. van Beethoven, J. Brahms) gewidmet. Ihr großer und lebendiger Kreis musikalischer Partner besteht aus Musikern wie Julia Ströbel-Bänsch (Oboe), Michael Hanko (Viola), Gerd-Uwe Klein (Violine), Carsten Lorenz (Cembalo), Heike Nicodemus (Traversflöte), Georg Noeldeke (Kontrabass/Viola da Gamba) und Michal Stanikowski (Gitarre).

Als leidenschaftliche Pädagogin (Violoncello, Viola da Gamba, Kontrabass, Streicherklassen sowie Streichorchester) unterrichtet sie an der Musikschule in Wildberg. Seit dem Jahr 2019 ist sie Dozentin an der Musikschule Konservatorium Zürich und seit Februar 2020 an der Jugendmusikschule in Winterthur. Rahel Klein übernimmt sowohl organisatorische als auch dozierende Tätigkeiten bei Musik auf der Höhe e.V. in Schömberg, und wird als Kursleiterin für Historische Aufführungspraxis und zu Orchesterkursen basierend auf der Colourstrings-Methode, eingeladen. Durch die regelmäßige Teilnahme an internationalen Meisterkursen und Fortbildungen vertieft sie ihre Unterrichtskompetenzen u.a. im Kontext digitaler Medien sowie ihre pädagogische und künstlerische Exzellenz. Darüber hinaus setzt sie sich intensiv mit dem Spiel aller Streichinstrumente der Bassfamilie auseinander (neben dem Violoncello, dem Barockvioloncello und der Viola da Gamba z. B. auch das fünfsaitige Violoncello, das große Continuovioloncello und der Kontrabass) und ist hierdurch in der Lage, flexibel auf die Erfordernisse des jeweiligen Repertoires einzugehen.

Rahel Klein wurde 1992 in Calw geboren. Sie stammt aus einer Musikerfamilie mit langer Tradition und entdeckte schon zu Jugendzeiten die Vielseitigkeit der Musik. Im Alter von sechs Jahren bekam sie ihren ersten Cello-Unterricht. Ihren künstlerischen Werdegang prägten die Teilnahme an zahlreichen Jugendorchestern und Ensembles sowie Wettbewerbserfolge bei Jugend musiziert. Diverse Meisterkurse in Spanien, Frankreich, Norwegen und Deutschland machten sie auf das Barockcello aufmerksam. An der Staatlichen Hochschule für Musik in Trossingen absolvierte sie 2016 ihr Barockcello-Studium bei Prof. Werner Matzke, im Juli 2018 den pädagogischen Master Vermittlung Violoncello bei Prof. Mario de Secondi und Ulrich Schneider und im Februar 2019 Viola da Gamba bei Prof. Lorenz Duftschmid. Wichtige musikalische Impulse erfuhr sie u. a. auch von Gerhart Darmstadt, Jean-Michel Forest, Kristin von der Goltz, Guido Larisch, Rolf Lislevand, Lucia Swarts und José Vásquez.

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